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Wärmepumpe21. September 2026 · 5 Min. Lesezeit

Was kostet eine Wärmepumpen-Anfrage?

Eine Wärmepumpen-Anfrage kostet in Deutschland je nach Bezugsweg zwischen etwa 40 und 300 Euro. Bei Leadportalen zahlen Betriebe meist 70-90 Euro pro Kontakt, der allerdings parallel an mehrere Wettbewerber in Ihrer Region geht. Über eine eigene Kampagne liegen die Kosten 25 bis 55 Euro pro Anfrage, bei telefonisch qualifizierten Anfragen bei 120 bis 250 Euro. Entscheidend ist nicht der Preis pro Anfrage, sondern der Preis pro Auftrag.

Dominick Klein, Experte für Wärmepumpen Anfragen generieren und Geschäftsführer bei SMART11
Dominick KleinAutor und Geschäftsführer bei SMART11
Wärmepumpen-Anfrage Beratung und Kosten einer Wärmepumpe für Privatkunden

Kurzfassung: Wärmepumpen-Anfrage Kosten

  • Leadportal: nicht mehr günstiger pro Kontakt und wird noch mehrfach verkauft. Abschlussquoten im Bereich 40 bis 80 Prozent.
  • Eigene Kampagne: niedriger bis mittlerer Preis pro Anfrage, dafür exklusiv und auf den eigenen Namen. Den gesamten Kontext und reale Szenarien betrachten
  • Telefonisch qualifizierte Anfrage: der höchste Preis pro Kontakt und in der Regel der niedrigste Preis pro Auftrag. Telefonisch qualifizierte Anfrage bedeutet, 1. Budgetrahmen stimmt, 2. Bedarf ist vorhanden, 3. Machbarkeit vor Ort sichergestellt, 4. Keine weiteren Angebote, 5. In der Region
  • Regionaler Unterschied: im Ruhrgebiet und in Ballungsräumen liegen die Klickpreise deutlich über ländlichen Gebieten.
  • Rechne immer bis zum Auftrag durch, nicht bis zur Anfrage.

Woraus die Kosten einer Wärmepumpen-Anfrage zusammensetzen

Eine Anfrage entsteht nicht zum Selbstkostenpreis. Drei Positionen bestimmen, was am Ende auf der Rechnung steht.
Das Mediabudget geht direkt an Meta oder Google. Es hängt davon ab, wie teuer die Aufmerksamkeit in eurer Region ist. Bei Google zahlt ihr pro Klick auf Suchbegriffe wie Wärmepumpe plus Ortsname, bei Meta pro tausend Einblendungen. In beiden Fällen gilt: je mehr Betriebe in der Region werben, desto teurer der Einstieg.
Die Conversion-Rate der Webseite entscheidet, wie viele der bezahlten Besucher tatsächlich ein Formular ausfüllen. Zwischen einer schlechten und einer guten Strecke liegt schnell der Faktor zwei bis drei. Dieselbe Kampagne kann damit bei identischem Budget die doppelte Anzahl Anfragen liefern.
Die Qualifizierung ist die Position, die die meisten Betriebe beim Vergleich übersehen: Jemand muss die Anfrage anrufen, Bedarf, Objekt und Zeitpunkt prüfen und nachfassen, wenn niemand rangeht. Rechnet mit 3-5 Anrufversuchen pro Anfrage. Wer das intern macht, zahlt es in Stunden statt in Euro, was den Preis pro Anfrage optisch senkt und den Preis pro Auftrag nicht.

Drei Wege um Wärmepumpen-Anfragen zu gewinnen: Jetzt im Vergleich

Leadportal
  • Preis pro Kontakt: 50–80 €
  • Exklusiv: nein, meist 3 bis 5 Betriebe
  • Vorqualifiziert: teilweise
  • Typische Abschlussquote: 4 %
  • Rechnerisch pro Auftrag (Gewinn): 1000-2000 €
  • Läuft auf: Portalname
Eigene Kampagne
  • Preis pro Kontakt: 25–45 €
  • Exklusiv: ja
  • Vorqualifiziert: nein
  • Typische Abschlussquote: 30-35 %
  • Rechnerisch pro Auftrag (Gewinn): 3000-6000 €
  • Läuft auf: deinen Namen
Qualifizierte Anfrage (Unser Ansatz)
  • Preis pro Kontakt: 120-250 €
  • Exklusiv: ja
  • Vorqualifiziert: ja, telefonisch
  • Typische Abschlussquote: 55-65 %
  • Rechnerisch pro Auftrag (Gewinn): 5000-6000 €
  • Läuft auf: deinen Namen

Warum die Kosten pro Anfrage manchmal in die Irre führt

Ein Rechenbeispiel mit zwei Betrieben und identischem Budget von 3.000 Euro im Monat:
Betrieb A kauft Anfragen im Portal zu 60 Euro und bekommt 50 Stück. Jede geht zusätzlich an drei Wettbewerber. Bei einer Abschlussquote von 4 Prozent ergibt das 2 Aufträge, also 1.500 Euro pro Auftrag. Dazu kommt die Zeit, die der Innendienst mit 50 Anrufen verbringt, davon ein erheblicher Teil ohne Ergebnis.
Betrieb B fährt eine eigene Kampagne. Bei 45 Euro pro qualifizierter Anfrage bekommt er 66 Anfragen, jede exklusiv und telefonisch vorgeprüft. Bei einer Abschlussquote von 30 Prozent ergibt das ca. 20 Aufträge, also 3000 Euro pro Auftrag. Die Anzahl der Anfragen ist höher, der Preis pro Anfrage niedriger und der Preis pro Auftrag trotzdem niedriger.
Der Unterschied liegt nicht in der Werbung, sondern dahinter: in der Exklusivität und darin, wie viele der Kontakte überhaupt kaufbereit sind.

Was die Kosten einer Wärmepumpen-Anfrage nach oben oder unten treibt

Die Region ist der stärkste Hebel. Ein Betrieb im Ruhrgebiet konkurriert mit deutlich mehr Wettbewerbern um dieselbe Aufmerksamkeit als einer im ländlichen Raum. Rechnet in Ballungsräumen mit 25 Prozent über dem Durchschnitt.
Das Gewerk verschiebt die Zahl ebenfalls. Eine Anfrage für einen Wärmepumpentausch im Bestand ist günstiger zu erzeugen als eine für ein Komplettbad, weil die Zielgruppe größer und der Anlass konkreter ist.
Die Jahreszeit wirkt in beide Richtungen. Im Spätsommer und Herbst steigt die Nachfrage nach Heizungsmodernisierung, gleichzeitig steigen die Klickpreise. Im Frühjahr sind Anfragen günstiger, der Weg bis zur Unterschrift ist aber oft länger.
Die Angebotsschärfe ist der Faktor, den Betriebe am ehesten selbst beeinflussen können. Ein klar benanntes Angebot mit Bezug zur Förderlage erzeugt deutlich günstigere Anfragen als eine allgemeine Betriebsvorstellung.

Wann diese Zahlen nicht gelten

Die genannten Spannen stammen aus Kampagnen für Heizungsbau- und SHK-Betriebe in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Zeitraum Sommer 2026. Sie gelten nicht für Neubauprojekte, nicht für den gewerblichen Bereich und nicht für Betriebe, die ausschließlich im Kundendienst arbeiten.
In den ersten vier bis sechs Wochen einer neuen Kampagne liegen die Kosten pro Anfrage regelmäßig über den genannten Werten, weil die Plattformen Daten sammeln. Wer nach zwei Wochen abbricht, hat die teure Phase bezahlt und die günstige nie erreicht.
Die Zahlen sagen nichts über euren Umsatz. Ein Betrieb mit einer Abschlussquote von 40 Prozent und einer, der bei 10 Prozent liegt, kommen bei identischen Anfragekosten auf völlig unterschiedliche Ergebnisse. Der größte Hebel liegt fast immer im Vertrieb, nicht in der Anzeige.
„Sobald die Heizungsbauer mit uns Anfragen generieren, optimieren wir ebenfalls den Vertriebsprozess, die Angebotsvorlagen und das Angebot. Damit erhöhen wir die Abschlussquoten drastisch“ - Dominick Klein, Geschäftsführer und Marketing-Experte

Ein Beispiel aus der Praxis: Wärmepumpen-Anfrage von SMART11 mit 100% Abschlussquote

Heizsotech Brix, Heizungsbau mit Schwerpunkt Wärmepumpe, war vor der Zusammenarbeit fast vollständig von Empfehlungen abhängig. Nach dem Aufbau einer eigenen Meta-Kampagne mit telefonischer Vorqualifizierung führten 6 qualifizierte Anfragen zu 6 Abschlüssen innerhalb von 6 bis 10 Wochen. Erhebungszeitraum Mai und Juni 2026, Region Burgheim.
Die Zahl ist bewusst klein. Sechs Anfragen klingen nach wenig, wenn man sie neben fünfzig Portalkontakte legt. Der Unterschied steht in der zweiten Spalte.

Wie wir bei SMART11 die Wärmepumpen-Anfragen Kosten abrechnen

Wir arbeiten zum monatlichen Festpreis, ohne Provision auf eure Umsätze und ohne Setup-Gebühr. Das Mediabudget läuft über euer eigenes Werbekonto und legen wir vor dem Start gemeinsam fest. Die telefonische Qualifizierung jeder Anfrage ist im Preis bei uns enthalten.
Was die Zusammenarbeit konkret kostet, hängt von Region, Gewerk und Wettbewerb ab. Diese Zahl nennen wir im ersten Gespräch, bevor irgendetwas unterschrieben wird. Als BAFA-akkreditierte Unternehmensberatung können Teile der Beratungsleistung gefördert werden.
  • Keine versteckten Kosten, keine Einrichtungsgebühr und keine Provisionen
  • Telefonische Qualifizierung durch unser Team
  • Schneller Start innerhalb von 4-7 Werktagen nach Beauftragung

Häufige Fragen

Was kostet eine Wärmepumpen-Anfrage im Leadportal?

Portale rufen je nach Anbieter und Region etwa 50-80 Euro pro Kontakt auf. Der Preis gilt pro Betrieb, nicht pro Anfrage: Dieselbe Anfrage wird üblicherweise an drei bis fünf Betriebe gleichzeitig verkauft. Ihr zahlt also den vollen Preis für einen Kontakt, der zeitgleich drei Angebote einholt.

Wie viel Werbebudget brauche ich mindestens?

Unterhalb von etwa 1500 Euro Mediabudget im Monat sammeln die Plattformen zu wenig Daten, um die Auslieferung zu optimieren. Die Kampagne läuft dann dauerhaft in der teuren Lernphase. Für einen Betrieb mit einem Einzugsgebiet von 50 Kilometern ist das die realistische Untergrenze, unabhängig vom Gewerk.

Warum ist eine qualifizierte Anfrage teurer als ein Lead?

Weil zwischen Formular und Übergabe jemand telefoniert. Im Schnitt braucht es 4-6 Anrufversuche, bis ein Kontakt erreicht ist, dazu die Prüfung von Bedarf, Objekt und Zeitpunkt. Der Aufwand verschwindet nicht, wenn er nicht abgerechnet wird. Er landet dann im Innendienst.

Wie lange dauert es, bis sich die Kosten rechnen?

Im Heizungsbau liegen zwischen erster Anfrage und unterschriebenem Auftrag selten weniger als acht Wochen. Die ersten Anfragen kommen meist innerhalb weniger Tage, die ersten Aufträge ca. 3 Wochen später. Eine Kampagne nach vier Wochen zu bewerten heißt, die Kosten zu sehen und den Ertrag noch nicht.

Wie lange läuft die Zusammenarbeit?

Wir starten mit einer Testphase von drei Monaten. Danach entscheiden Sie auf Basis echter Zahlen, ob wir weitermachen, ohne lange Grundlaufzeit.

Was passiert in der kostenfreien Erstgespräch?

20 Minuten, kostenfrei, ohne Verkaufsdruck: Wir schauen uns Ihre aktuelle Gewinnung von Kunden und Mitarbeitern an und zeigen konkret, welche Kanäle sich für Sie rechnen.

Kann ich die Beratung fördern lassen?

Teile der Beratungsleistung können über die BAFA-Förderung für Unternehmensberatung förderfähig sein. SMART11 ist dafür akkreditiert, Berater-ID 228961. Die Förderhöhe hängt von Unternehmensgröße und Bundesland ab und ändert sich, deshalb prüfen wir das im Einzelfall statt eine Quote zu versprechen.